Change Management


" ... Es gibt nichts Beständigeres als den Wandel ...", " ... alles ist im Fluss ...", so beschrieben schon Menschen vor etlichen Jahren unsere gesellschaftlichen, politischen, ethischen, organisatorischen und persönlichen Situationen. Veränderungen unserer Umwelt und bei uns selbst erfolgen, ob wir es nun manchmal gern sehen oder nicht.
Change Management (Change: engl.: Veränderung, Management, engl.: steuern, lenken, regeln) bedeutet, sich als Mensch bewusst mit Situationen auseinanderzusetzen, die sich einerseits aufgrund der Einflüsse des Umfeldes verändern und auf die reagiert werden muss oder die anderseits aus eigenem Antrieb heraus geändert werden sollten / müssen.
Dies betrifft sowohl alle Aspekte des persönlichen Lebens als auch die der betrieblichen Organisationen.


Veränderung


Das Modell "Change-Prozess"

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht das Grundmodell des Changemanagements, so wie es durch die UPD Unternehmensberatung Dr. Deubel in der Regel umgesetzt wird. In diesem Modell werden Ziele, Lernen und Konflikte in einen Zusammenhang gebracht und als "Spannungsfeld" definiert, wobei in der Mitte der Erfolg steht.
Dieses Modell stellt den theoretischen Hintergrund dafür dar, wie Erfolg im Sinne einer Aufgabenstellung erreicht werden kann.


Kurzbeschreibung

Um Erfolg zu haben - egal, ob es sich um persönlichen oder geschäftlichen Erfolg handelt, hat man sich mit einem Spannungsfeld auseinanderzusetzen, welches aus drei Modulen besteht: Der Zielproblematik, dem Umgang mit Konflikten und dem Bereich "Lernen". Ohne Ziele gibt es auch keine Konflikte und ohne Konflikte lernen wir auch nicht. Ein ewiger Kreislauf bei der Suche nach Erfolg.
Die Module sind durch "Kommunikation" und "Entscheidung" sich gegenseitig beeinflussend verbunden.
Um dieses Spannungsfeld der Module bewegen sich allerdings noch "Monde", so wie die Planeten unsere Erde umkreisen. Diese "Monde" heißen beispielsweise "Angst", "Macht" oder "Eitelkeit" und beeinflussen je nach Situation die drei Hauptmodule.
Diese dynamischen, sich immer wieder neu konfigurierenden Konstellationen befinden sich in einem Umfeld von Normen, Emotionen, Informationen und Werten.

Sie benötigen den Flash-Player, sich die animierte Darstellung ansehen zu können. Sie können die Darstellung über die unten liegende Steuerungszeile beeinflussen.


Das Modell "Changeprozess"



Das Modell "Changeprozess"

Sie können sich unsere Version des Changemanagements in einer animierten Fassung ansehen. Der Flash-Player wird benötigt, den Sie sich - falls nicht schon erfolgt - aus dem Internet kostenlos herunterladen können.
(Sie können die Animation durch die untere Funktionszeile steuern. )


Sind wir "ausgeliefert"?

Es gibt eine Hierarchie der beeinflussenden Faktoren, die damit beginnt, dass sich global etwas verändert. Manchmal sichtbar, manchmal unsichtbar.


Bild: Veränderungsprozess Klicken, um zu vergrößern


Veränderungen finden im Kopf statt

Doch die Stufen vom Erkennen einer notwendigen Veränderung bis zur Umsetzung von Maßnahmen sind nur scheinbar allein von Fakten, sondern vielfach von der eigenen Sicht der Dinge abhängig und daher immer subjektiv.
In der Erkennens- und Beurteilungssituation befindet sich der Mensch in einem diffusen Raster von Informationen, Normen, Gefühlen und Werten. Es ist meist umfeld- oder erziehungsgeprägt, und macht eine realistische Standortbestimmung nicht einfach, manchmal sogar unmöglich.


Bild: Entscheidungsverlauf Klicken, um zu vergrößern


Suche nach Erfolg

Jeder Mensch sucht nach Erfolg. Erfolg in Partnerschaften und Kollegien, Erfolg im Beruf, Erfolg bei der Suche nach Selbsterkenntnis, nach eigener Identität und Selbstbestätigung.
Alle Organisationen und Firmen im freien Wettbewerb streben nach Erfolg, um zu überleben.
(Wenn ich mich kenne und auch den Feind kenne, brauche ich keinen Feind zu fürchten)

Die dazu notwendigerweise zu beachtenden Grundprinzipien der Veränderung sind in Firmen und im persönlichen Bereich sehr ähnlich. Der Ausgangspunkt ist der Wettbewerb, bzw. die Notwendigkeit, die Anpassungsfähigkeit an die Anforderungen der Umwelt immer wieder zu trainieren.
Die Natur und die Wirtschaft sind bei der Beurteilung des Erfolgs unerbittlich. (Deubel: ... aber die Natur ist dabei ehrlich)

Um diesen immerwährenden Prozess aktiv mitzugestalten und nicht fremdgesteuert "gestaltet zu werden", ist es notwendig, sich über eigene Ziele, über die Fähigkeit zum Lernen, sowie über die dabei empfundenen Probleme und Konflikte klar zu werden.
Dies betrifft Firmen ebenso wie den einzelnen Menschen.
Ohne Ziele gibt es keine Notwendigkeit zum Lernen, ohne "Lernen-müssen" oder "Lernen-wollen" gibt es keine Konflikte, ohne Konfliktbewältigung werden auch keine neuen Ziele erreicht werden können. Ein ewiger Kreislauf, der weder einen genauen Start, noch ein genaues Ende hat.
Die Kommunikationsfähigkeit und die Kommunikationsbereitschaft sowie die Entscheidungsfähigkeit und die innerliche Bereitschaft dazu, stellen die verbindenen Glieder dieses "Spannungsfeldes" von Zielen, Lernen und Konflikten dar. Mit ausschlaggebend für den erfolgreichen und sinnvollen Bearbeitungsprozess ist ein bewusst erkanntes Wertesystem - sowohl beim jeweiligen Menschen selbst als auch in einem Kommunikationsprozess mit anderen Menschen.
Im Zentrum bleibt die Suche nach Erfolg, bleibt die Suche nach Ruhe und Harmonie.


Einfluss

Der Prozess des Wandels wird - wie bei einem Planeten - von vielen "Monden" beeinflusst, die permanent um das Spannungsfeld von Zielen, Konflikten und Lernen kreisen. Die Monde haben in der Regel emotionalen Charakter.
Beispielsweise sind offene oder verdeckte Angst und aufgebaute innerliche Schutzwälle hinderlich für sachliche Entscheidungen. Neid oder schwelende Aggression anderen Menschen gegenüber vernebeln oder verdecken die eigene Identität.
Die Bestrebung zur Ausübung von emotionaler oder hierarchischer Macht ist gelegentlich in einem "Rudel von Wölfen" notwendig, betont aber letztendlich die persönliche Eitelkeit bis hin zum Narzissmus.
Auch Wissen kann als Machtfaktor zur eigenen Dominanz eingesetzt und leider auch missbraucht werden.

Nicht nur Führungskräfte in Organisationen, sondern jeder Mensch sollte sich mit den Möglichkeiten der eigenen Veränderung auseinandersetzen, um durch Selbstreflektion den eigenen Standort bestimmen zu können.
Die eigene Standortbestimmung wird bei einer Problemsituation eine lösungsuchende Kommunikation und die sich anschließende Entscheidung durch Konsens oder Kompromiss ermöglichen.


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