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Was ist Procrastination (Aufschieberitis)

Dieses schwer auszusprechende Wort bedeutet nichts anderes als fehlende Selbstmotivation zur Ausführung von Tätigkeiten, oder Vorhaben, um selbst gesetzte oder auch übergeordnete Ziele zu erreichen. (Pro = für, cras = morgen)
Es ist sicherlich schon jedem einmal passiert: Es steht eine bestimmte Aufgabenstellung an, bestimmte Entscheidungen müssen getroffen werden und man kriegt es einfach nicht geregelt, dieses nun auch endlich zu tun. Der innere Schweinehund verhindert eine normale Abarbeitung der entsprechenden Aufgabenstellungen. Warum dies so ist, ist meist nicht ganz klar.
Die Aufgabenerledigung wird also aufgeschoben, vertagt bis zu einem Zeitpunkt, wo es unausweichlich dann aber doch getan werden muss. Aber auch das trifft nicht immer zu. Einige Menschen nehmen sogar in Kauf, bestimmte Aufgaben nicht zu erledigen und damit auch die darauf folgenden Konsequenzen zu akzeptieren. Es zeigt sich hier eine gewisse Leidensfähigkeit und ein Aspekt der Selbstverleugnung. Dies kann zum Beispiel bei der Vorbereitung auf Prüfungen während eines Studiums oder auch Vorbereitungen für eine Präsentation im Kollegenkreis oder im Kundenkreis sein. Die Situationen sind vielfältig.

Die Neigung zum Aufschieben ist nicht an eine bestimmte Personengruppe gebunden und ist im Prinzip auch kein Krankheitsbild. Es ist menschlich. Schwierig wird es erst dann, wenn das Aufschieben von Entscheidungen oder der Durchführung von Tätigkeiten zu einer dauernden Selbstblockade wird. In diesem Fall ist es angeraten, eine externe Unterstützung zur Verbesserung der Situation in Anspruch zu nehmen.
Lesen Sie hier ausführlichere Gedanken zu diesem Thema.