Konflikte begleiten uns ein Leben lang
Widersprüchliche Ziele und Absichten in uns selbst erzeugen innere Spannungen und entladen sich häufig unkontrolliert in unpassenden Situationen. Aggressionen entstehen.
Die Empfindung von Antipathie und Sympathie für andere Menschen oder berufliche Aufgabenstellungen bringen uns häufig in Konfliktsituationen, die nicht einfach zu bewältigen sind.
Als Führungskraft wissen Sie, dass Konfliktbearbeitung viel Energie bindet. Noch mehr Energie geht allerdings verloren, wenn Konflikte nicht ausgetragen, sondern verschleppt werden, denn innere Kündigung, Mobbing und andere Spielarten der negativen menschlichen Kommunikation treten verdeckt und nur sehr selten offen auf.
Da Konflikte in den seltensten Fällen eine sachliche Ursache, sondern in der Regel einen emotionalen Hintergrund haben, ist daher auch eine menschorientierte Vorgehensweise bei der Konfliktbewältigung notwendig. Die Dialogfähigkeit der Konfliktpartner und die Suche nach Konsens sind Erfolgsfaktoren bei einer Konfliktbewältigung.
Bild: Konflikteskalation
Was tun wir für Sie?
Wir führen in Ihrer Organisation die Seminare und Trainings zu diesem Thema durch und können Sie zur Minimierung von Konfliktsituationen unterstützen, indem wir folgende Fragen behandeln:
- Was ist ein Konflikt?
- Welches Konfliktverhalten kennen wir?
- Wie werden Konflikte analysiert?
- Welche Möglichkeiten der Konfliktlösung gibt es?
- Wie teuer ist ein Konflikt?
- Was macht ein Mediator?
- Wie kann die Konfliktkultur in einem Unternehmen verbessert werden?
Nach dem Seminar beziehungsweise nach dem Training kennen die Teilnehmer unter anderem die sechs Grundregeln:
- Der "Gegner" darf niemals sein Gesicht verlieren,
- immer die eigene Selbstbeherrschung bewahren,
- sich in die Situation des anderen Menschen versetzen,
- den anderen Menschen nicht ändern wollen,
- den eigenen Standpunkt fest und entschlossen - aber unverkrampft - vertreten,
- keine Folgekonflikte erzeugen.
10Gebote des Zuhörens
- Wenn Sie zuhören wollen, versuchen Sie nicht gleichzeitig Erwiderungen zu formulieren. (Man kann nicht zuhören, wenn man spricht)
- Schaffen Sie dem Gesprächspartner eine angenehme Atmosphäre. Er soll sich entspannen, insbesondere in kritischen Situationen.
- Dokumentieren Sie Ihre Zuhörbereitschaft durch Ihre begleitende Körpersprache. Machen Sie in einem Gespräch nichts "nebenbei". Machen Sie sich Notizen mit Einverständnis des Gesprächspartners.
- Vermeiden Sie Störungen. (Telefon, Nebenarbeiten, geschlossene Tür?...)
- Empathie! Stellen Sie sich auf die Situation Ihres Gesprächspartners ein - auch wenn es schwer fällt.
- Machen Sie sich im Vorfeld klar, wie viel Zeit Sie für das Gespräch haben wollen. Damit regelt sich auch die Frage nach der Geduld bei Monologen und einseitigen Überredungsversuchen.
- Wenn Sie an einer Stelle angesprochen werden, wo Sie selbst empfindlich reagieren, beherrschen Sie sich. Wenn Sie verärgert reagieren, ist das Risiko unsachlich zu werden, größer.
- Kritik und Vorwürfe dürfen Sie nicht aus der Bahn bringen??!! Anderseits: Vertreten Sie Ihre Standpunkte. Entpersonalisieren Sie Kritikpunkte.
- Wer fragt, führt! Fragen Sie mehr als vielleicht unbedingt notwendig.
- Zitat: (Quelle unbekannt): Die Natur gab dem Menschen zwei Ohren, aber nur eine Zunge. Man sollte mehr hören als sprechen.